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  • Den Orten wieder eine Stimme geben

Die Bürger in den Ortsteilen sollen selber mitentscheiden dürfen. Grundsätzliche Entscheidungen aus dem fernen Rathaus darf es ohne Bürgerbeteiligung nicht geben.

 

Die Verwaltung muss in den Ortsteilen präsent sein, wenn Handlungsbedarf besteht. Die Verwaltung muss auch die Ortsteile regelmäßig besuchen, um die berechtigten Probleme und Anliegen der Bürger beachten zu können. Bei städtischen Projekten und Planungen muss die Bevölkerung vorher informiert und befragt werden.

Nur mit Zustimmung darf ein Projekt durchgeführt werden.

 

Zuerst informieren, dann diskutieren - und dann planen.

 

Wir wollen ein Stück „Direkte Demokratie“.

 


 

  • Den Bürgern eine Stimme geben

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dem Bürger eine Stimme im Rathaus zu geben. Bei uns kann sich jeder Bürger einbringen und mitarbeiten. Bei uns hat jeder das Recht, seine Meinung zu sagen und demokratische Entscheidungen innerhalb der Partei herbeizuführen. Diese wollen wir dann gemeinsam versuchen im Rat und in der Verwaltung der Stadt durchzusetzen. Die Bürger sollen sich in alle Entwicklungen und Diskussionen um die Stadtentwicklung einbringen können. Wir treffen uns jeden letzten Mittwoch im Monat im Bowlhouse Sundern zu einer offenen Sitzung. Jeder Interessierte kann hier ab 19.30 Uhr ohne Anmeldung teilnehmen.


 

  • Absenken der Verschuldung der Stadtfinanzen

 

Sundern ist nahezu hoffnungslos verschuldet. Diese Verschuldung muss wieder gesenkt werden. Dieses darf nicht auf dem Rücken der Bürger geschehen. Wenn sich nichts gravierendes an der Haushaltsführung der Stadt ändert, werden auch hier wohl irgendwann die Grundsteuern und andere Gebühren kräftig angehoben. Das darf nicht passieren. Die Stadt muss ihren Haushalt bis spätestens 2022 in den Griff bekommen, sonst droht uns eine Übernahme der Entscheidungshoheit über die Finanzen durch die Bezirksregierung – Was das Bedeutet, kann man in einigen Nachbargemeinden sehen:

 

Damit verlieren sowohl Politik als auch Verwaltung die Entscheidungsbefugnisse über die Erhöhung von Steuern und Abgaben.

 

Sozialverträglicher Abbau von nicht mehr benötigten Stellen in der Stadtverwaltung, bei Erreichen der Altersgrenze keine Neueinstellung, sondern Ersatz aus dem Personalbestand. Reduzierung der Arbeitsbelastung in der Verwaltung durch einfache und kreative Lösungen.

 

 

 

Wir fordern eine restlose Aufklärung der Insolvenzen der städtischen Betriebe. Es muss auch geklärt werden, welchen Zweck diese Gesellschaften hatten und zum Teil auch noch haben.

 


 

  • Nachhaltiges Wirtschaften und soziales Handeln

 

Sundern steckt in einer finanziellen Krise. Jahrzehntelange Misswirtschaft hat zu einer desolaten Kassenlage geführt. Dieses darf nicht zu kurzfristigen Handlungen und Aktionismus führen. Alle Maßnahmen müssen sozial ausgewogen und langfristig angelegt werden. Dabei müssen neue Wege beschritten und kreative Lösungen gefunden werden. Der Grundsatz der sozialen Marktwirtschaft „Wer viel hat muss auch mehr tragen können“ muss wieder stärkere Beachtung finden.

 

Das tatsächliche Einkommen muss wieder stärker in den Fokus rücken um sozial gerechte und verträgliche Lösungen zu finden.

 


 

  • Neudenken“ bei der Windkraftplanung

 

Die Energiewende ist wichtig und wir unterstützen dieses Vorhaben auch in Sundern. regenerative Energien sind wichtig und müssen sich durchsetzten.

 

Sundern benötigt die Einrichtung von Windvorrangzonen innerhalb der Stadt bis Mitte 2017. Geschieht dieses nicht, droht der Stadt Sundern eine zunehmende Verspargelung.

 

Windvorrangzonen sollten den Menschen so wenig wie möglich belasten und in seinem alltäglichen Leben beeinträchtigen. Ganz ohne negative Auswirkungen wird dieses wohl kaum umzusetzen sein. Hier muss der bestmögliche Kompromiss gefunden werden.

 


 

  • Verkehrsentwicklung

Die Bedürfnisse der Bürger nach Verkehrssicherheit und Mobilität müssen in Einklang gebracht werden. Daher muss ein Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes und eine Erweiterung der Straßenquerungen für Radfahrer und Fußgänger an den Hauptverkehrsachsen, unter dem Gesichtspunkt der Bürger- und Familienfreundlichkeit, erfolgen.

Die Energiepreisentwicklung könnte mittelfristig eine Anbindung der Röhrtalbahn an das Bundesbahnnetz rentabel machen. Die Bahnlinie kann einen Entwicklungsschwerpunkt für Tourismus, Berufspendler und Schüler darstellen.


 

  • Faire Entwicklungsförderung aller Ortsteile

 

Sundern hat als kleine, aber konkurrenzfähige Stadt die Aufgabe, alle Ortsteile gleichmäßig zu entwickeln.

 

Die einseitige Förderung der Tourismuskulisse hat die finanziellen Möglichkeiten der Stadt an die Grenzen geführt. Wir fordern eine sinnvolle Verteilung der finanziellen Mittel der Stadt und nicht nur die Konzentration auf ein oder zwei Ortsteile.

 


 

  • Behutsame und kontinuierliche Innenstadtentwicklung

 

Die Attraktivität der Innenstadt muss dringend gesteigert werden. Sundern hat das Potential neben Industrie und Tourismus auch Einkaufs- und Erlebnisregion zu werden. Dazu bedarf es aber einer behutsamen und gezielten Entwicklung der Innenstadt. Großprojekte wie Einkaufszentren in vergleichbaren Städten sind nicht mehr zeitgemäß und beeinflussen die gewachsenen Strukturen zumeist sehr negativ. Daher setzen wir uns für eine behutsame Entwicklung ein. Sundern hat die Chance Nischen zu besetzen und dabei seinen Charakter weiterzuentwickeln. Hier muss eine Balance von Einkaufen und Erleben geschaffen werden.

 


 

  • Sanfter Tourismus und Naturschutz

 

Die einmalige Sunderner Wald- und Wiesenlandschaft mit dem „Leben am See“ gilt es zu fördern und zu erhalten. Zum Beispiel zeigt Winterberg, dass die Konzentration auf eine Jahreszeit zu wenig ist. Daher muss die einmalige Tier- und Pflanzenwelt Sunderns in ein sanftes Tourismuskonzept eingebunden werden.

 

Die Kyrillfächen sind eine Chance für die Sauerländer Wälder, hier darf keine flächendeckende Industrieansiedlung mit Windparks diese Naturwaldzellen zerstören.

 

Wichtig ist auch der Erhalt von sensiblen Feuchtgebieten insbesondere im Röhrtal. Der Schutz einmaliger Natur im Stadtgebiet ist das Kapital, das es zu erhalten gilt. Die zunehmende Flächenversiegelung muss kritisch abgewogen werden.

 

Für einen sanften Tourismus muss das Röhrtal und der Sorpesee dringend an das Radwegenetz angebunden werden. Hier sind vorhandene Ansatzpunkte wie der Sorpeseezuweg über Stemel in die Konzepte einzubinden.

 

Sundern und seine Ortsteile eigenen sich nicht für den Massentourismus und lehnen diesen zum Großteil ab.

 


 

  • Die Verwaltung muss für den Bürger da sein

 

Reduzierung der Verwaltung auf ein notwendiges Maß. Der Maßstab bei Verwaltungsentscheidungen der Stadt muss verändert werden. Im Mittelpunkt muss immer das Interesse des Bürgers und Anwohners stehen. Die Konzentration auf Landeigentümer, Großgrundbesitzer und Investoren hat zu den aktuellen Brennpunkten geführt.

 

Die Verselbstständigung der Verwaltung muss gestoppt werden. Entscheidend ist der Bürgerwille. Daher müssen die Ratsbeschlüsse ohne „wenn und aber“ umgesetzt werden.

 


 

  • Sanfte Ansiedlung von Gewerbe und Industrie

 

Die Ausweitung von Industriegebieten darf nur nach Bedarf erfolgen. Daher sollten Gewerbe- und Industrieansiedlungs nur behutsam im Einvernehmen mit der Bevölkerung vor Ort erfolgen. Eine Nutzung von Altindustriegebieten und ein Lückenschluss in vorhandenen Gewerbegebieten muss vor einer Neuausweisung von Gewerbeflächen stehen. Der Flächenverbrauch muss reduziert werden.

 

Bei Neuausweisungen von Gewerbeflächen muss die Bevölkerung der Ortsteile Mitsprache- und Mitgestaltungsrechte bekommen. Eine Belastung der Wohnqualität durch Emissionen – egal welcher Art - muss grundsätzlich ausgeschlossen werden. Auch hier steht der Bürgerwille im Zentrum.

 

Wir sprechen uns gegen Fracking auf dem Gebiet der Stadt Sundern aus.

 


 

  • Arbeitsplätze in Sundern erhalten und schaffen

 

Der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen ist uns ein wichtiges Anliegen. Schwerpunkte bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze können im sanften Tourismus und in einer Entwicklung der Innenstadt liegen, der auch zusätzliche Kaufkraft nach Sundern bringen kann.

 


 

  • Breitbandversorgung und Freifunk ausbauen

 

Um die Versorgung der Bevölkerung mit Internetanbindung abzudecken, benötigt Sundern ein stadtweites gut ausgebautes Breitbandnetz. Dieses ist auch für die Gewerbetreibenden in Sundern wichtig und für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Hier müssen alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden um die Versorgung sicherzustellen.

 

Das Freifunknetz bietet insbesondere der Innenstadtentwicklung neue Kundenpotentiale. Jeder Bürger und jeder Gast der Stadt kann kostenlos das Freifunknetz nutzen, um damit ins Internet zu gelangen. Daher muss der Ausbau dieses Netzes weiter voran getrieben werden.

 


 

  • Demographischen Wandel im Blick haben

 

Bei allen Entscheidungen von Rat und Verwaltung muss künftig berücksichtigt werden, dass die Bevölkerung und damit auch die Zahl der Fachkräfte in der Region Sauerland schrumpfen werden. Alle Leuchtturmprojekte und Planungen für die Zukunft müssen diesen Faktor entsprechend den Prognosen berücksichtigen.

 

Die Stadt muss versuchen dem demographischen Wandel entgegenzuwirken. Der Abwanderung junger Menschen aus dem ländlichen Raum ist wirksam zu begegnen.

 

Die Ortsgebundenheit wird auch gestärkt durch ein intaktes Vereinsleben. Deshalb müssen die Vereine, in denen viel ehrenamtliche Tätigkeit verrichtet wird, gefördert werden. Also das Geld nicht für fragwürdige „Leuchturmprojekte“ ausgeben, sondern breit streuen. Junge Familien sollen sich in unserer Stadt wohlfühlen und müssen in den Mittelpunkt rücken. Das ist unsere Zukunft.

 

Berücksichtigung der Bedürfnisse von Senioren ist in einer sich wandelnden Gesellschaft unumgänglich. Hier hat Sundern noch erheblichen Nachholbedarf bei Infrastruktur und Angebot. Hier muss weitergedacht werden als bisher und mit kreativen Konzepten ein attraktives Angebot geschaffen werden.

 

Erweiterung von Integrationsangeboten für „Menschen auf der Flucht“. Hier bietet sich der Stadt eine Chance von Ansiedlung von jungen Familien. Hier müssen den Menschen attraktive Angebote gemacht werden, damit sie Sundern für sich annehmen können.

 


 

  • Kinder-, Jugend- und Sportförderung

 

Kinder- und Jugendliche sind unsere Zukunft. Die Mittel für diesen Bereich in Sundern wurden wieder einmal gekürzt. Eine Mittelkürzung in diesem Bereich wird mittelfristig den demographischen Wandel verstärken. Wir brauchen hier sozial verträgliche und langfristig angelegte Lösungen, bei denen auch das Ehrenamt in diesen Bereichen stärkere Beachtung findet.